MÜNCHENREBECCA WARREN: THE LIVING

Kopie, Original, scheißegal

14. Juni 2013 von Andrea Morgan
Wenn man wieder einmal ratlos in einer Ausstellung steht und sich einfach nirgends ein sinnvoller Einstieg auftut, dann findet sich meist eine Schlauer, der erklärt, die Werke entzögen sich eben tradierten Rezeptionsmodi und konventionellen Bedeutungsansprüchen. Wenn man die von Rebecca Warren installierten sieben Bronzesäulen im langläufigen Hauptraum des Münchner Kunstvereins abschreitet, erwartet man an Position acht genau so einen Fürsprecher zeitgenössischer Bedeutungsoffenheit. Ebenso freundlich wie überlegen würde er der Ratlosen ein „Alles kann, nichts muss!“ entgegenhauchen. Doch da steht niemand.
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Beziehen sich „in Verbindung mit dem spezifischen Umfeld aufeinander“: Bronzeskulpturen von Rebecca Warren im großen Saal des Münchener Kunstvereins (Foto: Ulrich Gebert)
Der überreichte Pressetext verspricht, ein „wesentliches Merkmal“ von Warrens Arbeitsweise ausgemacht zu haben, so als würde es jetzt handfest werden. Worin besteht dieses Merkmal also, denn die Skulpturen selbst sind wenig auskunftsfreudig? – „[...] in der individuellen Anordnung der Werke, die es ermöglicht, dass deren Materialeigenschaften aufeinander reagieren und sich in Verbindung mit dem spezifischen Umfeld aufeinander beziehen.“
Es gibt zwei Arten, wie man bedeutungsfreie Kunst an Frau oder Mann bringen kann. Die eine kokettiert einfach mit der eigenen Zusammenhangslosigkeit. Das ist die Variante, wo es gerne heißt, die Werke entzögen sich begrifflichem Denken und überzogenen Bedeutungsansprüchen – und ... weiterlesen »

HAMBURGHEIKO NEUMEISTER & JOHN SMITH

Müde Essayisten

8. März 2013 von Annika Bender
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Die „Hotel Diaries“ von John Smith in der Galerie Dorothea Schlüter (Courtesy the artist and Tanya Leighton Gallery, Berlin)
Beginnen werden die Meisten mit den acht Fotografien von Heiko Neumeister. Sauber gerahmt verteilen sie sich im Galerieraum, dessen geschmeidiger, von der Firma Vorwerk gesponsorte Veloursteppich den Titel der Ausstellung karikiert: „Großzügige Sachzuwendung“. Gemeint ist natürlich und eigentlich die künstlerische Zuwendung zu den Sachen, dem „Krams“, wie es im Begeleittext heißt. Auf Neumeisters Fotografien konkretisiert er sich in Stuhllehnen, aufgespürten Lampenfüßen oder zufälligen Geometrien von Landschaft. Das steht für sich genommen erstmal ohne erkennbaren Zusammenhang und ist fotografisch auch einigermaßen durchgenudelt. Die dargestellten alltäglichen Szenen öffentlichen Lebens reichen nicht, eine bestimmte Perspektive oder Ästhetik zu erzwingen. Es mag daran liegen, dass die Motive zu nebensächlich sind – oder derer zu wenige. 300 solcher Bilder hätten womöglich eine ganz andere künstlerische Signifikanz ausweisen können. So aber hängt die allein an der akkuraten und schweren Rahmung aufs Beiläufige angelegter Motive.
Im Gegenteil dazu bestechen die Videos von John Smith (die „Hotel Diaries“, 2001-2007) durch ihren – entsprechend dem Inhalt – bewusst lapidaren Umgang mit künstlerischem Material und Gerät: Gefilmt wurde mit Handkamera, ohne jede Vorkehrungen zur Steigerung der Bildqualität. Der aus dem ... weiterlesen »

HAMBURGFLORIAN WALDVOGEL VERLÄSST DEN KUNSTVEREIN

Die verschwundene Bilanz

1. Februar 2013 von Annika Bender
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Lichtblick: Ausstellung von Manuel Graf im Hamburger Kunstverein (Foto: Fred Dott)
Man muss ja nun zwangsläufig Bilanz ziehen. Jetzt, nur vier Jahre nachdem Florian Waldvogel die Nachfolge von Yilmaz Dziewior am Hamburger Kunstverein angetreten hatte. Zu einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrages hat sich der Vorstand um Harald Falckenberg offenbar nicht durchringen können. Vielleicht hatte es ihm einfach zu wenig hergemacht, was Waldvogel in den vergangenen Jahren in die Hallen am Klosterwall holte. Allerdings hört man auch nichts von größerer Gegenwehr in den ansonsten recht streitlustigen Vereinsgremien. Waldvogel hatte es eben keinem so richtig Recht gemacht. Weder dem bekannten Vorsitzenden, dem Kunst kaum laut und derb genug sein kann, noch der arg von Neunziger Nachwehen gezeichneten Hamburger Kunstszene, noch dem diskurshungrigen Feuilleton, das Dziewior mit seinen so called „wegweisenden“ Gruppenausstellungen so gut im Griff hatte.
Waldvogel aber schien selbst am unglücklichsten über die fehlenden Konturen seines Programms. Denn gegen Missgunst und Widerwillen anzuprogrammieren wäre sein Problem nicht gewesen. Auch hinaus über das Weblog, das er einige Zeit auf der Webseite von Art führte, ließ er ... weiterlesen »

LEVERKUSENROSEMARIE TROCKEL: MAISON DE PLAISANCE

Irgendwie clever

6. Oktober 2012 von Annika Bender
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Detail einer Arbeit Rosemarie Trockels von der Documenta 13 (Foto: Nils Klinger)
Es gibt Künstler, denen wird eine besonders gut gemeinte Form von diskursiver Wertschätzung entgegengebracht. Wie ihre Kollegen nehmen sie an großen Ausstellungen Teil, werden besprochen und innerhalb bestimmter politischer Kategorien rezipiert. Allerdings, und das ist der Unterschied zu den meisten anderen Künstlern, werden diese Kategorien bei ihnen nur selten noch überprüft und am tatsächlichen Gegenstand einzelner Arbeiten und Ausstellungen gemessen. Vielmehr scheinen sie gehüllt in die Dunstwolke eines blinden Vertrauens in Bedeutung und politischen Kontext, welche von Zeit zu Zeit um ein paar weitere, meist auffällig gewundene Sprachblüten und -wolken ergänzt werden.
In der aktuellen Ausgabe von Texte zur Kunst macht Peter Geimer eine Ausnahme und konfrontiert eine derart diskursiv eingedieselte Arbeit von Thomas Hirschhorn mit einer völlig unnebulös artikulierten Argumentation. Am Ende bleibt wenig übrig vom medienkritischen, aufklärerischen und reflexiven Potenzial ... weiterlesen »

ESSEN12 ROOMS

Der notwendige Abschied vom Ich

13. September 2012 von Erik Stein
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Verkörperte Müdigkeitsgesellschaft: Zwei in einem Kostüm verpuppte Darsteller (links) bewegen sich in Zeitlupengeschwindigkeit durch den Raum von Xavier Le Roy
(Foto: Jörg Baumann)
Manchmal ist die Kunst ein Wichtigtuer. Wie jemand, der ständig mit der eigenen Bedeutung prahlt, ohne den relativierenden Reichtum der Welt zur Kenntnis zu nehmen. Auch die Geschichte der Performance und ihrer Rezeption ist gespickt mit Wichtigtuereien, die etwa die Kulturtechnik des Theaters viel zu gerne ignoriert, um die eigene Relevanz zu befeuern. Aber weder Präsenz noch Körperlichkeit sind ästhetische Erfindungen der sechziger und siebziger Jahre, als sich der Begriff der Performance etablierte. Schon einleuchtender ist es, die genreübergreifende Entgrenzung der Künste als eine „performative Wende“ zu begreifen – sofern nämlich das Werk zugunsten von Ereignissen preisgegeben wurde, in die die Betrachter aktiv involviert waren –, allerdings nicht weniger problematisch, wie zu klären sein wird. Jedenfalls richtete die Ausstellung „12-Rooms“ im Essener Museum Folkwand mit ihren zwölf (Wieder-)Aufführungen von 1970 bis heute, eine ganze Reihe Fragen an Geschichte und Gegenwart der Performance. Knappe zwei Wochen bot die Schau einen Parcours über zwölf ähnlich große Räume – Einzelkabinen mit je eigener Eingangstür, in denen Schauspieler nach den Drehbüchern der Künstler agierten und interagierten. Nach einer ersten Ausstellung mit dem Titel „11 Rooms“ in Manchester, ist die Essener im Rahmen der Ruhr-Triennale die zweite, eine dritte soll im kommenden Jahr in Sydney folgen.
Schon vorab lässt sich konstatieren, dass die Bedeutung der „klassischen“ Performancepraxis derzeit deutlich an Boden verliert und auch historisch zurückschrumpft auf die Drangsalierungen menschlicher Körper und die Rehabilitierung des Künstlersubjekts als pathetische Größe innerhalb des Werks: In den Siebzigern verzichtete ... weiterlesen »

KASSELDOCUMENTA 13

Maybe? Plurality!

15. August 2012 von Anna-Lena Wenzel
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Wimmelcollage von Geoffrey Farmer auf der d13 (Foto: Anders Sune Berg)
Zur Halbzeit der Documenta ätzt der Kritiker Paul-Hermann Gruner bei Deutschland Radio Kultur über die „massive Überbefriedigung“ der Ausstellung. Er spricht von einer „Versupermarktung der Kunst“, die er in den enormen Besucherzahlen ebenso festmacht wie an der „Riesenhaftigkeit“ der Documenta. Im nächsten Schritt kritisiert er die Schwammigkeit der Kuratorin und wirft ihr vor, sie würde künstlerisch wahllos um sich werfen. Aber ist die Kuratorin wirklich wahllos, nur weil sie den Kunstbegriff in seine Grenzbereiche führt? Und eine zugegebenermaßen blumige Sprache wählt? Mir scheint diese Kritik exemplarisch zu sein, für die Schwierigkeiten, die auftreten, wenn eine Kuratorin sich einem eindeutigen „Labeling“ verweigert. Wenn beim Ausstellungsmachen auf ein alles überragendes Motto, einen Titel oder ein eindeutiges kuratorisches Konzept verzichtet wird und es stattdessen um die Vielgestaltigkeit und die Grenzbereiche von Kunst geht.
Nicht nur erfolgreiche Ausstellungen wecken bei der Kritik automatisch Misstrauen. Auch eine Ausstellung, die keinen schmissigen Übertitel hat oder zumindest das Label „kritisch“ oder „politisch“ vor sich herträgt, hat es schwer. Gab es bei der Documenta 12 mit der „Migration ... weiterlesen »

HAMBURGA.B.C. MOONING

Hits from the bong

17. Juli 2012 von Erik Stein
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Ein Hauch von Titty Twister: der Ausstellungsbereich im Erdgeschoss (Foto: Gallery Fist)
Keine Frage, diese Inszenierung wollte dem Betrachter an die Gurgel: Gallery Fist ain't nuthin' ta fuck wit! Die Schaufenster des leerstehenden Parkhausgebäudes in der Hamburger Willy-Brandt-Straße 46 waren von innen mit Spiegelfolie mehr dichtgeklebt als ausgekleidet, darüber rotzig gesprüht der Name der Leipziger Unternehmung. Die Künstlergruppe Gallery Fist wurde 2009 im Umfeld der Hochschule für Grafik und Buchkunst gegründet. Ihre vier Mitglieder wollen bis heute anonym bleiben. In Leipzig und Berlin sind sie bereits mehrfach mit gemeinsamen Ausstellungen in Erscheinung getreten. In Hamburg kuratierten sie nun erstmals eine Gruppenschau mit weiteren assoziierten Künstlern. Neben der Fist-Clique waren daher auch so illustre Gestalten wie Andy Kania, die Gruppe Porschismus und Ronny Szillo mit an Bord. Abgesehen von Kristina Schuldt, deren Auswahl sich auch in der Ausstellung selbst nicht wirklich erschloss, ist auch den Eingeladenen der Fist-typische Hang zum Trashigen, zu einer raudihaften Ästhetik des Assozialen gemein.
Der Eingangsbereich war wie die gesamte Ausstellung in schummriges Halbdunkel getaucht. Etwas Rotlicht konturierte verlassene Tanzstangen, eine flüchtig zusammen gezimmerte Bar und eine Bühne, die die Erinnerung an die musikalische Eröffnungsperformance von Porschismus wach hielt. Hinter „Einschusslöchern“, die in Fraktur ... weiterlesen »

DÜSSELDORFDOMINIK SITTIG: REPRISE I – AVERSIONEN HYSTERIEN

Kunste zur Text

2. Juli 2012 von Olaf Mährenbach
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Strenge Komposition: Einladung zum Vortrag des Künstlers (Courtesy Kunstverein Düsseldorf)
„Bilder, die aus Resten der Negation geknetet wurden, um sich in die herrschenden Verhältnisse hineinzuwerfen“, so umschwärmt der Pressetext die Arbeiten des Nürnberger Malers Dominik Sittig. Wollte man es nüchterner, könnte man von ziemlich pastos aufgetragenen, gegenstandslosen Ölmalereien sprechen. 30 von ihnen bilden den Kern der aktuellen Einzelschau im Kunstverein Düsseldorf. Dort ist der Ausstellungsraum in gleichmäßigem Abstand mit unterschiedlich dimensionierten Schinken bestückt. Besonders aufregend sind diese erdigen Schlachtfelder jedoch nicht. Ihre nichtssagenden Oberflächen sind eher öde und erinnern an Malereien aus anderen Jahrzehnten. Vor dem Ausstellungsraum ist ein Tisch mit Publikationen Sittigs aufgebaut, daneben eine Wand mit Plakaten, die einen Vortrag des Künstlers zur der Ausstellung ankündigen. Überrascht nimmt man zur Kenntnis, dass sich Sittig auch mit der Produktion von Theorie beschäftigt, und dass das Ausmaß dieser Produktion dem seiner Bilder durchaus ähnlich ist.
Beim Blick in Sittigs Bücher begegnet dem Leser ein altbekannter Wiederspruch, eine Variante des Henne-Ei-Problems: Einerseits, so Sittig, sollen seine Bilder als vorsprachliche Elemente der Erkenntnis dienen, als Objekte mit deren Hilfe z.B. Kindheitserinnerungen zugänglich werden. Zugleich sollen die ... weiterlesen »

BERLIN7. BERLIN BIENNALE

Forget Art

6. Juni 2012 von Niele Büchner
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Plenum vor trauter Protestkulisse: Occupy-Camp in Berliner KW (Foto: Maricn Kalinski)
Zuerst einige allgemeine Beobachtungen: diese Ausstellung kommt mit wesentlich weniger Werken aus als ihre Vorgänger. Sie hat dafür das Veranstantaltungsprogramm ausgebaut und ihren Fokus noch stärker auf internationale denn auf in Berlin lebende Künstler gelegt. Der Rest war durch die bereits erfolgten Kontroversen und Berichterstattungen fast erwartbar: kaum künstlerische Werke, dafür ein Occupy Camp in den KW und zahlreiche Dokumentationen von politischen Aktionen und Veranstaltungen, die von dem Anspruch getragen ist, Kunst zu zeigen, die „Realität beeinflusst und einen Raum öffnet, in dem Politik stattfinden kann.“ (Artur Żmijewski im Magazin zur Ausstellung). Die Kuratoren (neben Żmijewski Joanna Wasza und die russische Gruppe Voina) haben ihren programmatischen Ansatz konsequent umgesetzt und die Biennale ins Feld politischen Geschehens überführt. Doch schon hier kann man insistieren: Von welchem politischen Feld ist hier die Rede? Was für eine Form der Wirksamkeit ist gemeint? Welche Realität wird hier angesprochen?
Die Biennale dient der Legitimierung politischer Aktionen als Kunst – wie Joanna Warsza in Bezug auf die Gruppe Voina, die in Russland staatlichen Repressionen ausgesetzt ist, im Magazin erklärt – aber sie zeigt keine Kunst als Kunst, denn solches wäre „ein Diskurs ... weiterlesen »

KÖLNA WAVY LINE IS DRAWN ACCROSS THE MIDDLE ...

Keine Wahrheit unter der Oberfläche

2. Mai 2012 von Michael Staiger
Laut Begleittext geht es in der ersten Ausstellung des neuen Kurators des Kölnischen Kunstvereins, Søren Grammel, um „das Verhältnis gebauter Umgebungen zu den durch sie formulierten Ideen und Programmen“. Zu sehen gibt es 23 Arbeiten von 13 Künstlern, in dem von Fenstern dominierten Hauptraum des Kunstvereins. Søren Grammel hat auf temporär eingezogene Wände völlig verzichtet und zeigt die Arbeiten deshalb auf dem Boden liegend oder von der Decke hängend. Da die Ausstellung aber „gebaute Umgebungen“ zum Thema hat, handelt es sich bei den meisten Arbeiten sowieso um selbständig stehende oder liegende, möbelartige Objekte. Anhand dieser Objekte sollen die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen von Gebrauchsgegenständen sichtbar werden. Zitat aus dem Begleittext: „Jedem Produkt formaler Gestaltung ist die Utopie eines Raums angeschlossen, in dem es idealerweise erscheinen könnte. Dieser abstrakt entworfene Raum ist zugleich immer ein politischer Raum, der bestimmte Ordnungen und Identitäten definiert.“
Nun sitzt Grammel aber offenbar einem Missverständnis auf, was die Analysierbarkeit von solchen Ordungen angeht: Einen Sachverhalt und seine (unter Umständen politischen) Implikationen kann man eher durch das ursprünglich damit verbundene Objekt erkennen, als durch ein Produkt seiner Interpretation. Ein ... weiterlesen »

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